Gesellschaft und Identität

  • Die \(\textit {Vatnsdoela saga}\), die \(\textit {Geschichte der Leute aus dem Wassertal}\), ist eine der fünfunddreißig Isländersagas. Sie berichtet von der Dynastie der Vatnstalgoden und umfasst dabei fünf Generationen. Die vorliegende Untersuchung widmet sich der \(\textit {Vatnsdoela saga}\) in ihrer Komplexität und entschlüsselt unter Einbeziehung dreier literaturwissenschaftlicher Methoden die zentrale Aussage dieser Saga. Vom narrativen Konstrukt (Struktur und Aufbau der Saga), über die sozialanthropologische Dimension (Häuptlingstypus, Glück, Konfliktlösung) bis zur kulturellen Botschaft (Diskursanalyse, Godentum, Magie/Übersinnliches) führt die Untersuchung zur übergeordneten Bedeutungsebene der \(\textit {Vatnsdoela saga}\). In der Darstellung des Godentums und der fünf Goden (Häuptlinge), deren Schicksal die \(\textit {Vatnsdoela saga}\) schildert, manifestiert sich eine isländische Identität mit einem Appell zur Rückbesinnung auf die alten Traditionen in einer Zeit, in der Island seine politische Unabhängigkeit an Norwegen verloren hat.

Download full text files

Export metadata

Statistics

Number of document requests

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar
Metadaten
Author:Barbara ClasenGND
URN:urn:nbn:de:hbz:294-16585
Subtitle (German):eine literaturwissenschaftliche Untersuchung der \(\textit {Vatnsdoela saga}\)
Referee:Else EbelGND, Heinrich BeckGND
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2006/07/21
Date of first Publication:2006/07/21
Publishing Institution:Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek
Granting Institution:Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Philologie
Date of final exam:2005/02/03
Creating Corporation:Fakultät für Philologie
GND-Keyword:Islendinga sögur; Familiensaga; Glück; Konfliktlösung; Magie
Dewey Decimal Classification:Literatur / Literatur in anderen Sprachen
faculties:Fakultät für Philologie
Licence (German):License LogoKeine Creative Commons Lizenz - es gilt der Veröffentlichungsvertrag und das deutsche Urheberrecht