Kippbilder der Familie

  • Die kultur- und medienwissenschaftliche Studie widmet sich anhand einschlägiger Film- und Videoarbeiten der spezifischen Sentimentalität des modernen westlichen Adoptionsdiskurses. Die filmische Thematisierung von Adoption wird auf ihre medialen und diskursiven Bedingungen hin untersucht. Die melodramatischen und sentimentalen, fiktionalen und dokumentarischen Darstellungen werden sowohl zu einem biopolitischen Familien- und Mutterschaftsdiskurs, als auch zur Geschichte transnationaler Adoption im 20. Jahrhundert, insbesondere aus Südkorea und Vietnam, in Beziehung gesetzt. Analysiert wird das Zusammenwirken von Konventionen des Sentimentalen mit transnationalen Beziehungen, Migration, Integration, Heimat, "Rasse", Klasse, Geschlecht und Sexualität. Die Studie fragt nach der Produktivität der Adoptionsfigur für populäre Formen sentimentaler Massenkultur, wie auch nach der Bedeutung des Sentimentalen für unser heutiges Verständnis von Adoption, Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen.

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Metadaten
Author:Anja MichaelsenGND
URN:urn:nbn:de:hbz:294-41872
Subtitle (German):nationale und transnationale Adoption als Medien des Sentimentalen
Referee:Astrid Deuber-MankowskyGND, Eva-Maria WarthGND
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2014/09/05
Date of first Publication:2014/09/05
Publishing Institution:Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek
Granting Institution:Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Philologie
Date of final exam:2012/01/12
Creating Corporation:Fakultät für Philologie
GND-Keyword:Adoption; Adoptivfamilie; Adoption (Motiv); Melodrama (Film); Sentimentalität
Dewey Decimal Classification:Künste und Unterhaltung / Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk
Licence (German):License LogoKeine Creative Commons Lizenz - es gelten der Veröffentlichungsvertrag und das deutsche Urheberrecht