Rückkehrgespräche

  • Konkreten Maßnahmen, die Betriebe ergreifen, um Fehlzeiten zu reduzieren, kommt unverständlicherweise nur eine geringe Beachtung zu. Die vorliegende Arbeit untersucht mit dem Rückkehrgespräch eine solche Maßnahme. Sie befaßt sich mit der Frage, welchen Einfluß Rückkehrgespräche auf die an der Fehlzeitengenese beteiligten Prozesse nehmen, ohne negative Effekte im Leistungsverhalten und im gesundheitlichen Befinden zu provozieren. Aus dieser Frage leiteten sich zwei Bedingungen an das Rückkehrgespräch ab: Es muß positiv auf das gesundheitliche Befinden einwirken und Fehlzeiten unnötig machen. Darüberhinaus darf es keine negativen Effekte im Arbeits- und Leistungsverhalten hervorrufen. Anhand eines Rahmenmodells wird herausgearbeitet, daß sich nur der Einsatz von integrativen Rückkehrgesprächen positiv auf die Gesunderhaltung von Mitarbeitern auswirken kann. Anreiz- und sanktionsbasierte Gespräche hingegen wirken sich negativ auf die Gesundheit und das Leistungsverhalten aus.

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Metadaten
Author:Rüdiger Piorr
URN:urn:nbn:de:hbz:294-3195
Subtitle (German):Chance für geringe Fehlzeiten bei gleichbleibender Arbeitsleistung?
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2003/03/18
Date of first Publication:2003/03/18
Publishing Institution:Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek
Granting Institution:Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft
Date of final exam:2001/06/21
Creating Corporation:Fakultät für Sozialwissenschaft
GND-Keyword:Krankenstand / Reduktion; Führung; Innere Kündigung; Leistungsverhalten; Gesundheit
Dewey Decimal Classification:Sozialwissenschaften / Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Licence (German):License LogoKeine Creative Commons Lizenz - es gelten der Veröffentlichungsvertrag und das deutsche Urheberrecht