How visual asymmetry starts in pigeons

  • Eine asymmetrische Lichtstimulation während der späten Embryonalentwicklung führt zu Asymmetrien im tektofugalen System der Taube. Stäbchen und Zapfen sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht funktional, daher muss eine weitere photosensitive Instanz existieren. Diese Arbeit analysiert den Photorezeptor Melanopsin. Dieses Gen wurde sequenziert, mittels Immunhistochemie qualitativ und \(\it real-time\) qPCR quantitativ über alle Entwicklungsstufen der Taube untersucht. Die Lichtsensitivität wurde mittels \(\textit {in vitro}\) Techniken charakterisiert. Es konnte gezeigt werden, dass Melanopsin während der kritischen embryonalen Phase exprimiert wird und ein funktionelles sensorisches Photopigment formt. Daher liefern diese Ergebnisse entscheidende Beweise, dass Melanopsin eine lichtsensitive Instanz innerhalb der Retina vor dem Schlupf darstellt, die geeignet ist, die asymmetrische Lichtstimulation an das Gehirn weiterzuleiten, um den tektofugalen Weg in ein lateralisiertes System zu formen.

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Metadaten
Author:Rena KloseGND
URN:urn:nbn:de:hbz:294-50283
Subtitle (English):Characterizing melanopsin as a potential inducer
Referee:Onur GüntürkünGND, Jörg T. EpplenORCiDGND
Document Type:Doctoral Thesis
Language:English
Date of Publication (online):2016/11/01
Date of first Publication:2016/11/01
Publishing Institution:Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek
Granting Institution:Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie
Date of final exam:2016/08/24
Creating Corporation:Fakultät für Psychologie
GND-Keyword:Felsentaube; Asymmetrie; Netzhaut; Entwicklung; Photorezeptor
Dewey Decimal Classification:Philosophie und Psychologie / Psychologie
Licence (German):License LogoKeine Creative Commons Lizenz - es gilt der Veröffentlichungsvertrag und das deutsche Urheberrecht