Kartographische Potenziale fotorealistischer und non-fotorealistischer Texturen für die Nutzung virtueller 3D-Stadtmodelle

  • Die Untersuchung betrachtet Auswirkungen verschiedener technischer Methoden der Texturierung von virtuellen 3D-Stadtmodellen auf die Wahrnehmung von Inhalten und Schätzungen von Distanzen. Dazu wurde ein fiktives Stadtmodell entwickelt, dessen Gebäude in verschiedenen Textur-Varianten versehen und in ihrer Wirkung empirisch untersucht wurden. Die Varianten umfassen fotorealistische Texturen, synthetisch durch Algorithmen, Musterbibliotheken oder manuelle Skizzen erzeugte Texturen und ein einfarbiges Modell. Dabei ist die geometrische Grundform identisch. In einem Online-Fragebogen wurden Probanden gebeten, nach der Betrachtung des in Videos mit unterschiedlichen Modell-Texturen gezeigten Raumausschnitts inhaltliche Fragen zu beantworten sowie Entfernungen und Gebäudehöhen zu schätzen. Die Ergebnisse zeigen geringe Einflüsse der Methode auf die Wahrnehmung von semantischen Informationen. Höhen werden grundsätzlich unterschätzt, Entfernungen in einzelnen Varianten über- und unterschätzt.

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Metadaten
Author:Sebastian HellmannGND
URN:urn:nbn:de:hbz:294-76270
DOI:https://doi.org/10.13154/294-7627
Referee:Frank DickmannORCiDGND, Carsten JürgensORCiDGND
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2020/11/10
Date of first Publication:2020/11/10
Publishing Institution:Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek
Granting Institution:Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Geowissenschaften
Date of final exam:2020/07/14
Creating Corporation:Fakultät für Geowissenschaften
GND-Keyword:Texturierung; Stadtmodell; Entfernung; Wahrnehmung; Fragebogen
Dewey Decimal Classification:Geschichte und Geografie / Geografie, Reisen
faculties:Fakultät für Geowissenschaften
Licence (German):License LogoKeine Creative Commons Lizenz - es gelten der Veröffentlichungsvertrag und das deutsche Urheberrecht