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Sprach- und Schulpolitik als Instrument der Selbstbehauptung einer ethnischen Minderheit

  • Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Muttersprache für ethnolinguistische Minderheiten am Beispiel der deutschsprachigen Minderheit in Namibia. Sie widmet sich der Untersuchung der Bedeutung der Schul-Sprachpolitik, dabei insbesondere der Bedeutung des muttersprachlichen Unterrichtsmediums, für die Bewahrung einer spezifischen Identität von Sprachgruppen. Die Arbeit behandelt daher im Anschluss an eine Diskussion der Termini ethnische Identität, Minderheit und ethnoliguistische Vitalität die Möglichkeiten der Interessenorganisation von Sprachminderheiten. Ein Akteursdreieck aus Herkunftsland, Aufnahmeland und ethnischer Minderheit bildet den methodischen Rahmen zur Untersuchung der Namibia-Deutschen. Basierend auf der Auswertung von Intensivinterviews und einschlägigen Publikationen wird die historische Entwicklung und der gegenwärtige Stand der Schulpolitik der Namibia-Deutschen als zentrales Instrument zur Selbsterhaltung der Sprachgruppe aufgezeigt.

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Metadaten
Author:Melanie Tajnsek
URN:urn:nbn:de:hbz:294-4290
Subtitle (German):eine Fallstudie anhand der Deutschsprachigen in Namibia
Referee:Uwe AndersenGND, Wilhelm BleekGND
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2003/03/18
Date of first Publication:2003/03/18
Publishing Institution:Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek
Granting Institution:Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft
Date of final exam:2000/02/09
Creating Corporation:Fakultät für Sozialwissenschaft
GND-Keyword:Ethnische Identität; Deutsche / Ausland; Ethnolinguistik / Vitalität; Sprachliche Minderheit
Dewey Decimal Classification:Sozialwissenschaften / Politik
Licence (German):License LogoKeine Creative Commons Lizenz - es gelten der Veröffentlichungsvertrag und das deutsche Urheberrecht